Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung der Plattform KI-Immobewertung (nachfolgend „Plattform“), betrieben von der Muster GmbH (nachfolgend „Anbieter“).
Mit der Nutzung der Plattform erkennt der Nutzer diese AGB an. Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Die Plattform bietet eine KI-gestützte Immobilienbewertung an. Dabei werden vom Nutzer eingegebene Immobiliendaten und hochgeladene Fotos durch künstliche Intelligenz analysiert und eine Wertschätzung nach den drei Verfahren der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) erstellt.
Die Bewertung dient ausschließlich als Orientierung und ersetzt kein zertifiziertes Gutachten durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Bewertungsergebnisse.
Die Nutzung der kostenlosen Basisbewertung erfordert keine Registrierung. Für den Zugang zu erweiterten Funktionen (Makler-Dashboard, PDF-Reports, Lead-Widget) ist eine Registrierung über Google OAuth erforderlich.
Der Nutzer ist verpflichtet, sein Konto vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch die unbefugte Nutzung des Nutzerkontos entstehen.
Die Plattform bietet einen kostenlosen Tarif sowie kostenpflichtige Abonnements (Starter, Professional, Enterprise) für gewerbliche Nutzer (Makler) an.
Die jeweils gültigen Preise und Leistungsumfänge ergeben sich aus der Preisübersicht auf der Website. Der Anbieter behält sich das Recht vor, Preise und Leistungsumfänge mit einer Frist von 4 Wochen zu ändern. Bestehende Abonnements bleiben bis zum Ende der jeweiligen Laufzeit unberührt.
Die Zahlungsabwicklung für kostenpflichtige Tarife erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Der Rechnungsbetrag wird monatlich im Voraus per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift eingezogen.
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zu kostenpflichtigen Funktionen einzuschränken oder zu sperren.
Der Anbieter räumt dem Nutzer ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an der Plattform und den erstellten Bewertungsberichten ein. Die erstellten PDF-Reports dürfen im Rahmen der gewerblichen Tätigkeit des Nutzers an dessen Kunden weitergegeben werden.
Alle Rechte an der Plattform, einschließlich Software, Design, Texte und KI-Modelle, verbleiben beim Anbieter. Eine Vervielfältigung, Verbreitung oder sonstige Verwertung über den vertragsgemäßen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Die Bewertungsergebnisse stellen keine verbindliche Wertaussage dar. Der Anbieter haftet nicht für wirtschaftliche Entscheidungen, die auf Grundlage der Bewertungsergebnisse getroffen werden.
Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt.
Kostenpflichtige Abonnements haben eine Mindestlaufzeit von einem Monat und verlängern sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern sie nicht vor Ablauf der jeweiligen Laufzeit gekündigt werden.
Die Kündigung kann jederzeit über das Dashboard oder per E-Mail an den Anbieter erfolgen. Nach Wirksamwerden der Kündigung erlischt der Zugang zu den kostenpflichtigen Funktionen. Die erstellten Bewertungen bleiben für einen Zeitraum von 30 Tagen abrufbar.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist der Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine solche wirksame Bestimmung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand: März 2026